SCHIRN PODCAST

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00:00:04: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge des Schirm Podcasts und willkommen zur ersten von drei Folgen, die sich mit der Ausstellungsserie Inner Silent Way Skulpturen rund um die Schirm beschäftigt.

00:00:20: Seit dem vierundzwanzigsten Juni-Zweitausendsexton zwanzig zeigt die Schirn die erste von drei Episoden einer Gruppenaustellung, die się mit den Jahreszeiten über die kommenden Monate erweitern wird.

00:00:31: Künstlerinnen wurden eingeladen, das öffentlich zugängliche Gelände rund um die Schirn im Bockenheim mit Ortsspezifischen Arbeiten zu bespielen, die in ihrer Umgebung im Austausch stehen.

00:00:42: Die Werke machen auf unterschiedliche Art und Weise Prozesse Sicht- und Hörber, die im Alltag sonst untergehen.

00:00:48: Sie adressieren Themen wie Flüchtigkeit und Fragilität von Umweltphänomenen und bauen Beziehungen zur Natur auf – Mit dem Regen der Sonne und dem Wind oder auch dem Rhythmus von Tag und Nacht!

00:01:01: In der derzeitigen Sommeredition der Ausstellungsserie können BesucherInnen Werke von Katja Marta, Marguerit Raspé und Bernhard Schreiner sehen und indirekt mit ihnen interagieren.

00:01:14: Nein ums Anfassen geht es nicht!

00:01:16: Aber das Öffnen unserer Sinne wird explizit erwünscht und unterstützt – dazu im Laufe der Folge mehr.

00:01:23: Zunächst stellen wir die Künstlerinnen und ihre Werke vor unter anderem in ihren eigenen Worten.

00:01:29: Mein Name ist Marta Lisson und ich wünsche viel Spaß beim Zuhören.

00:01:46: Fühlen Sie sich gerne persönlich angesprochen?

00:01:49: Die lateinischen Worte sind der Titel Katja Matas Installation einer ganz besonderen Sonnenuhr

00:01:58: und damit sich das Museum itself in die Klocke, oder der Klok-Body, um unsere Bodies zu füllen.

00:02:22: Der Sandal ist ein ancient Tool und wir haben es schon seit den vergangenen Jahren benutzt.

00:02:47: Die niederländische Künstlerin nutzt bestehende Elemente des ehemaligen Fabrikgeländes, in dem die Schön aktuell gastiert um Zeitmessung räumlich erfahrbar zu machen.

00:02:57: Der Schattenwerfer ihrer Uhr ist unter anderem der Schornstein der alten Fabrik und anstelle eines Zifferplatz hat Marta vier Positionen auf dem Gelände ausgemacht.

00:03:17: In den Sommermonaten trifft der Schatten des Schornsteins um zehn Uhr morgens auf die Fensterfront an der Fassade des Hauptgebäudes, dreimal ist dort die Zahl zehn angebracht.

00:03:27: So wie der Sonnenstand sich verändert wandert auch der Schadenwurf des Schorrenstein.

00:03:31: im Laufe der Monate.

00:03:32: Im Juni und Juli trifft er um Zehn Uhr auf das erste Geschoss – im August auf das zweite, im September auf das dritte.

00:03:40: Martha nutzt aber auch bestehende Ziffern auf dem Gebäude, etwa die Haus Nummer drei des Gabriel-Rieser-Wegs und die zwei auf dem Schild der Halle II.

00:03:49: Schattenspender ist hier nicht der Schornstein.

00:03:51: Marta lenkt das einfallende Sonnenlicht mit Hilfe von Reflektoren um so dass die bestehenden Ziffer zu bestimmten Zeitpunkten beleuchtet werden Etwa auch die Zeppelin-Allee Dreizehn, die um dreizehn Uhr angeleuchtet wird.

00:04:28: Die Sonnenuhr Hig Es Tum Ora entwickelte Katja Marte erstmals im Rahmen des Kulturprogramms Borda Buddha als Ortsspezifische Installation für den Brüsseler Stadtteil Buda.

00:04:40: Martah lebt und arbeitet zwischen Brüssel und Amsterdam.

00:04:44: Ihre künstlerische Praxis umfasst Fotografie, Film, Installation und Performance und dokumentiert Phänomene die jenseits der visuellen Wahrnehmung liegen.

00:04:53: In ihren Arbeiten hinterfragt sie unsere Erfahrungen von Realität, Raum und Zeit sowie die Bedingungen unserer Wahrnehmung.

00:05:00: Und eröffnet alternative Perspektiven über diese

00:05:04: nachzudenken.".

00:05:15: Auch die Berliner Künstlerin Marguerite Rasmé suchte in ihren Werken alternative Wahrneemungsformen – dazu zählte zum Beispiel das Sichtbaumachen von versteckten unsichtbaren Prozessen.

00:05:26: Ende neunzehntsehn- sichtiger Jahren entwickelte sie den Kamerahelm Ein Baustellenhelm, der mit Hilfe eines kleinen Gerüsts eine Super-Achtkamera direkt Vorraspäs rechtes Auge hielt.

00:05:37: Auf diese Weise ausgestattet begann sie mit der Produktion ihrer Kamerahelmfilme die alltägliche Hausarbeiten zeigten, die als typisch weiblich wahrgenommen wurden – etwa das Backen von Kuchen oder das Schlagen von Sahne.

00:05:50: Diese Filme zeigte sie in ihren Gartenausstellungen bei sich im Berlin zählen Dorf.

00:05:54: Sie fanden aber auch international Anerkennung und machten Raspeh zu Pionieren des feministischen Experimentalfilms.

00:06:01: Raspehe wurde in Breslau geboren und starb in Berlin, wo ihr Haus- und Gartenzeit ihres Lebens ein Ort künstlerischem Dialogs war.

00:06:12: Die Garten war wirklich eine Ausstellung ihrer Studie.

00:06:16: Und sie machten so viele Arten, die eigentlich fast nicht in Zusammenarbeit mit der Natur waren, sondern wirklich bei der Natur.

00:06:25: In

00:06:26: dieser Arbeit, z.B.

00:06:27: im Reindrahm, ist es wirklich ein sehr einfaches Arbeit.

00:06:31: Aber was sie sagen oder tun, ist, dass sie aufhören.

00:06:36: Weil wir alle die Ruhe kennen, aber sie setzten eine Intention wirklich.

00:06:42: Sie erzählten ihnen den Menschen, die es erfunden haben, zu stoppen und zu hören.

00:06:50: Es gibt viele Interventionen, die sie auch in der Garten gemacht haben.

00:06:56: Und in dieser Landschaft, mit Planen, mit allen environmentallyeren ...

00:07:03: In der Schirm sind vier Regentrommeln der Künstlerin zu sehen.

00:07:06: Sie sind zwischen den Ästen eines Baumes aufgespannt und verstärken die Geräusche des Regens, wenn es regnet.

00:07:13: Die Trommeln haben kein Resonanzkörper sondern bestehen nur aus einer Art Trommelfell – organisch rund geformter Stoff, der mit Bienen waxgründiert ist.

00:07:22: Margaret Raspé hatte sich in ihrer Kunst immer auch mit ökologischen Themen auseinandergesetzt, angetrieben von Fragen wie man als Künstlerin zu einem energetischen Austausch mit dem Lebendigen finden könnte.

00:07:43: Wie gehen wir mit der gegebenen Natur um, wie mit uns selbst entfremdet ausbeutend?

00:07:48: Was müssen wir verändern in unserem Bewusstsein, um scheinbare Gegensätze – den Zusammenhang von Kultur und Natur – anders als herkömmlich in der westlich geprägten Welt denken und empfinden zu können.

00:08:17: Die dritte Skulptur bzw.

00:08:19: Klanginstallation der Sommeredition von In A Silent Way kommt vom österreichischen Künstler Bernhard Schreiner.

00:08:31: Für ihn ist Klang eine Verbindung zwischen der äußeren, physischen und der neuronalen inneren Realität.

00:08:38: Für die schön entwickelte Schreiner einen Synthesizer dessen Sounds von Pflanzen in Anführungsstrichen produziert werden, die auf ihre Umwelt reagieren Am besten.

00:08:49: Bernhard Schreine erklärt uns selbst wie seine Klanginstallation funktioniert.

00:08:54: das consistiert von verschiedenen Modulen, Kassen und man muss sie alle sammeln.

00:09:04: Und wir haben das zusammen gebaut.

00:09:05: Dann haben wir viel über die Frage, ob es hier in der Region passiert könnte.

00:09:13: Wir haben diese Weinplatte gefunden, die hier gelangt ist.

00:09:18: Die sind da immer wieder gelangert.

00:09:20: Das ist wirklich großartig.

00:09:23: Es ist etwas, was ich wirklich liebte, um eine Weinplante zu machen ... Das ist wie die Hauptsicherheit, obwohl das nicht wirklich wahr ist.

00:09:34: Aber es sind Signale, die diese Modulosynthesizer beeinflussen.

00:09:41: Es gibt zwei Sensoren, die mit dem Wein planten werden.

00:09:46: Es ist der Galvanik-Respondent.

00:09:48: Es hat eine sehr kleine Voltage in den Plant eingestellt.

00:09:53: Der Plant ist als Resister und dieser Resistenz wird gemäßigt.

00:09:57: Es ist flugtuiert, es ist nicht stabil.

00:10:01: Von diesen Flugtuierten-Signalen sind Dinge ausgestrackt, die alle diese Modulen aufwenden.

00:10:09: Was ich eigentlich gemacht habe war, ein System zu setzten und eine Signalpass in diesem Modular-Synthesizer definieren.

00:10:16: Dann wird der Plan über die Systeme kontrolliert und das System verabschiedet werden muss.

00:10:23: Ich darf keine Knapsen verwenden.

00:10:25: Das ist eine generative Komposition.

00:10:33: Bernhard Schreiner ist eng mit der Städelschule in Frankfurt verbunden, wo er in den Neunzigerjahren studierte und bis heute lehrt.

00:10:40: Er lehrte auch an der HFG in Offenbach Seine Arbeiten, die sich in den Medien Fotografie, Installation und Klanginstallation bewegen wurden international ausgestellt.

00:10:50: Etwa im Irish Museum of Modern Art in Dublin, in der Kunsthalle Lingen und am KW-Institut for Contemporary Art in Berlin.

00:10:59: Jetzt möchten Sie sicherlich noch wissen wie es klingt wenn man Sound aus Pflanzen gewinnt – so klingt das!

00:11:34: Was haben die Werke von Martha Raspe und Schreiner gemeinsam?

00:11:38: Sie alle beschäftigen sich mit unserer Wahrnehmung und fordern diese heraus.

00:11:42: Wie nehmen wir wahr?

00:11:44: Wie können wir anders wahrnehmen bzw das, was wir sonst nicht wahrnehmen – wie können wir durch eine veränderte Wahrnehnung im Einklang stehen mit unserer Umwelt und der Natur?

00:12:09: Aus neurobiologischer Sicht entsteht Wahrnehmungen in dem unser Gehirn Reize aufnimmt unverarbeitet!

00:12:16: Unser Gehirn muss ständig entscheiden, welche äußeren und inneren Reize wichtig genug sind an unser Bewusstsein weitergeleitet zu werden.

00:12:24: Aber auch wie diese Informationen zusammengefügt werden damit sie einen Gesamteindruck ergeben.

00:12:30: Dieses Filtern von Informationen geschieht meist unbewusst – wir können es uns aber bewusst machen!

00:12:36: Wir können die Inhalte und die Qualität unserer Wahrnehmung lenken durch Aufmerksamkeit und Präsenz.

00:12:43: Wie auch Wahrnehmung kann Präsenz unbewusster und bewusster Natur sein.

00:12:48: Wir können präsent sein, also anwesend mental aber doch ganz woanders!

00:12:53: Im Kontext von In a Silent Way interessiert uns die bewusste Präsens – das Zusammenspiel körperlicher und mentaler Anwesenheit, dass ich bin hier mit allen Sinnen, das Einlassen auf unsere Umgebungen, auf das was wir sehen, hören, fühlen, riechen und vielleicht schmecken….

00:13:12: Präsenz fordert oft, dass wir uns Zeit nehmen.

00:13:15: Mindestens aber, das wir nicht gehetzt sind – denn nur wenn wir mental im Hier und Jetzt sind und nicht schon bei der nächsten Aufgabe für morgen oder immer noch bei den unerledigten Aufgaben von gestern sind, können wir uns auf den Moment einlassen!

00:13:29: Präsens erfordert mentale Ruhe, dass Wir verweilen, denn dann sind wir offen für neue Impulse und Erfahrungen und geben uns selbst die Möglichkeit unsere Wahrnehmung bewusst zu

00:13:40: lenken.".

00:13:41: Momente wirklicher Präsenz werden seltener, weil unserem Gehirn rund um die Uhr so unglaublich viel abverlangt wird.

00:13:48: Es muss nicht mehr nur das Überleben sichern – ständig wird es von Reizen aus dem Medien konfrontiert, den wir uns ausliefern!

00:13:56: Und wenn unser Gehirnt keine Reize und damit Informationen mehr verarbeiten kann, macht es dicht und wir fühlen uns überfordert….

00:14:03: Wenn unser Gehirn überfordert ist, kann es nicht filtern was wirklich wichtig ist.

00:14:07: Aber wir sind auch so immer weniger präsent weil wir anstatt auf unsere Umwelt, auf unsere Handys starren und ein statt unserer Umwelt zu hören mit Geräusch unterdrückenden Kopfhörern durch die Welt laufen.

00:14:18: Die bewusste Präsenz und damit das Bewuste wahrnehmen stecken in der Krise.

00:14:23: Ja noch eine

00:14:24: Krise.

00:14:36: Vielleicht so könnte man argumentieren wollen wie die Geräusche des Alltags aber gar nicht hören.

00:14:41: den Verkehr, die Thermaschinen des Rattern der U-Bahn und den Weg zur Arbeit haben wir schon hunderte Mal gesehen.

00:14:48: Wie aber können wir eine Verbindung zu unserer Umwelt aufbauen wenn wir uns ihr ständig entziehen?

00:14:53: Sie ausblenden, ignorieren nicht zuhören!

00:14:56: Wie jede Verbindung bzw.

00:14:57: Beziehung müssen wir auch diese unsere Umwelt pflegen Wenn wir uns unseren menschlichen Partnern entziehen, weil wie Sie schon hunderte Male gesehen und gehört haben werden unsere Beziehungen sicherlich nicht lange halten.

00:15:10: Wir müssen uns stetig neu kennenlernen!

00:15:13: Wenn wir mit unserer Umwelt eine gute Beziehung führen wollen, müssen wir auch sie stetige neu kennen lernen.

00:15:34: Katja Marta, Magherit Raspeh und Bernhard Schreiner lassen uns unsere Umwelt neu kennenlernen indem sie unsere Aufmerksamkeit auf Naturphänomene lenken, die wir kaum noch wahrnehmen.

00:15:46: Mit Matas Sonnenuhr können wir uns über Lichtgedanken machen, das eine Sonnenur überhaupt erst möglich macht – über den Unterschied zwischen Tag und Nacht, über Vergänglichkeit, über Jahreszeiten und die Position der Sonne am Himmel.

00:15:58: Ihre Installation funktioniert nur zwischen April und

00:16:01: September.".

00:16:02: Dann sind da Raspés Regentrommeln!

00:16:04: Die meiste Zeit diesen Sommer klangen Sie bisher so….

00:16:10: Raspés-Regentrommeln sind deswegen so interessant, weil sie in einem trockenen Sommer wie wir in dieses Jahr erleben nicht funktionieren.

00:16:17: Aber vielleicht dadurch noch ausdrucksstärker sind?

00:16:20: Denn anstatt das Geräusch des Regens zu hören und zu verstärken, sind ihre Trommeln still – der Regen fehlt!

00:16:27: Manchmal nehmen wir etwas erst dann war wenn es nicht da ist.

00:16:31: Dies gilt vor allem für Geräusche.

00:16:33: Und so werden raspés stille Trommel zu einer Art Warnzeichen.

00:16:37: Wir sollten ausbleibenden Regen und langanhalten Hitze überhaupt als Warnschüsse an eine Beziehung verstehen.

00:16:43: An eine, unsere Beziehungen der wir zu lange zu viel abverlangt haben.

00:16:49: Wir haben sie als selbstverständlich betrachtet, ausgebeutet und uns von unserem Partner entfremdet.

00:16:54: Dieser Partner – unser Umwelt, unser Planet recht sich nun!

00:16:59: Auch das passiert in Beziehlingen.

00:17:01: Leider hilft ein Neu-Kennenlernen dann nicht so viel, sondern eine Beziehung muss von Grund neu aufgebaut werden.

00:17:07: Bernhard Schreiner führt uns mit seiner Klanginstallation vor Augen das dieses wechselseitige Verhältnis noch eine weitere Ebene hat – denn nicht nur wir reagieren auf unsere Umwelt und die Umwelt auf uns, Pflanzen reagieren auch auf ihre Umwelt und somit zwangsläufig darauf wie wir unsere Umwelt behandeln!

00:17:26: Mit Hilfe schreiener Synthesizer können wir hören, dass die Spannung in Pflanzen höher ist umso mehr Menschen, um sie herum sind.

00:17:34: Umso mehr passiert und so könnten wir es interpretieren, umso höher der Stress ist – Sie kommunizieren!

00:17:41: Vielleicht sind wir Menschen im Pflanzen gar nicht so unehnlich?

00:17:51: die Unterschiede zwischen den Hörern und den Lassenen, und dann einen konscientischen Lassen.

00:18:03: Ich habe mich sehr lange in der Studie entwickeln können, aber auch hier auf der Seite muss man Zeit haben.

00:18:14: Man muss hier bleiben, hier sein, nicht nur auf dem Plan.

00:18:21: Man kann es produzieren, man kann nicht.

00:18:23: Aber auch die Verwaltungen und alles, was hier ist.

00:18:26: im Falle des Soundes.

00:18:29: Es gibt Falkons hier, das produziert den Sound.

00:18:31: Natürlich gibt es Leute und Traffiken.

00:18:35: All das ist in einem Weg wichtig für die Arbeit.

00:18:40: Die Idee ist auch, dass es manchmal laut wird, wenn es sehr aktiv ist.

00:18:45: Und manchmal ist es sehr silent.

00:18:48: Du hörst das, was wirklich mit den Stimmen der Umwelt geblendet ist.

00:18:53: Beide Dinge wie tieflösende oder konsumtionslösenden Liste können nicht alles bekommen.

00:19:00: Man kann es überhaupt machen und total missen.

00:19:03: Obwohl es nicht silen ist, aber auf einem sehr hohen Level.

00:19:06: Schreiners Klanginstallation und Raspés Skulptur führen uns zwangsläufig zu Musikerin und Komponistin Paulín Oliveros, die e. n.a.

00:19:17: die Idee des Deep Listening definierte und seitdem dessen Praxis lerte.

00:19:23: Deep listening für Oliverus ist Zuhören – das bewusste Hören aller möglichen Geräusche, Geräusch des täglichen Lebens, Musik, das Bewusstehören der Natur und unserer Gedanken!

00:19:36: Oliveros schreibt, deep listening is exploring the relationship among any and all sounds.

00:19:41: Whether natural or technological intended oder unintended real remembered or imaginary.

00:19:49: In den Vorwurz zu Quantum Listening schreibt Laurie Anderson, Deep listening puts experience before everything else.

00:19:58: Aktives bewusstes Zuhören schafft Verbindungen denn wir lassen uns auf unsere Gesprächspartner.

00:20:04: ein.

00:20:05: Bewusstes Zuhören setzt auch voraus, dass wir verstehen wollen, was wir hören.

00:20:10: Wenn wir verstehen ist die Wahrscheinlichkeit hoch das wir uns auch kümmern und sehr gegenüber mit Respekt behandeln – ob Mensch oder Umwelt!

00:20:18: Im Bezug auf unsere Umwelt kann Deep Listening so zu einer Form des Aktivismus werden.

00:20:23: Deep Listening bedeutet auch der Stille zuzuhören, denn auch sie erzählt uns etwas über den Zustand unserer Beziehungen.

00:20:31: Martha, Rasbé und Schreiner laden uns mit ihren Skulpturen- und Installationen ein, uns Zeit zu nehmen, uns auf ihre Werke einzulassen bewusst wahrzunehmen.

00:20:41: Und vielleicht auch dieses bewusste Wahrnehmen in unseren Alltag mitzunehmen?

00:20:45: Anfangen können wir auch mit Fragen!

00:20:48: Wie wollen wir von unserer Umwelt behandelt

00:20:50: werden?!

00:20:51: Wie wollen Wir INN und MIT unserer Umwelt leben – beziehungslos und entfremdet?

00:20:57: Das war eine weitere Folge des Schirm Podcasts.

00:20:59: Im Herbst-Winter kommt die zweite Folge zu Inner Silent Way heraus, dann mit neuen Skulpturen, neuen Themen und Fragen.

00:21:07: Bis dahin Augen und Ohren auf und bis zum nächsten Mal!

Über diesen Podcast

Eine Auseinandersetzung mit der gesamten Vielfalt aus Kunst und Kultur: Von Musik über Film bis hin zu gesellschaftlichen Phänomenen blickt der Podcast der SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT weit über den Tellerrand der Bildenden Kunst hinaus und eröffnet neue Perspektiven und Zusammenhänge.

von und mit Der Podcast der SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT über Kunst und Kultur

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